Meine Reise nach Pico Truncado Argentinien

Reisebericht von Reinhardt Corzilius

im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit als Inbetriebnehmer einer Teilanlage der Zementfabrik von Pico Truncado Argentinien.

Die Reise von Argentinien nach Chile.

Mein Visum für Argentinien war nach drei Monaten meiner Einreise abgelaufen und so begab ich mich zur Erneuerung des Visums auf den Weg nach Chile.

Link
Lago Buenos Aires in Patagonien Argentinien ist in dieser Gegend eines der schönsten Gegenden die man an der Grenze zu Chile entdecken kann. Neben glasklaren Wasser ist der Hintergrund mit Gletscher bedeckter Berge zu bestaunen. Man wundert sich gleichfalls über die Stille und das menschenleere Panorama. Es ist Sommer und eigentlich sollten ein paar Surfer und Badende zu sehen sein. Jodoch steht man alleine vor einerm überragendem natürlichen Schönheitsmonument.
 

Los Antiguos

Die Grenzstadt zu Chile.

 

In dieser Stadt war ist schon mal mit meinem Kollegen. Von dieser Unternehmung stammt auch das Foto links. Mir fielen in dieser kleinen Stadt die Bäume auf, die ich schon seit längerm vermisste. In der Pampa von Patagonien gibt es nur niedriege Sträucher, Sand oder auch sehr groben Kies, sonst nichts!.

Man sagte und hier gäb es Kirschen, leider, wir fanden keine. Wir fanden eine Pizzaria. Der äussere Eindruck wurde aber wieder vom Menü enttäuscht. Immerhin sprach die weibliche Bedienung, die einer Indio glich, annehmbar Englisch. Dennoch hatten wir uns das Mittagmenü anders vorgestellt.

 

Perito Moreno

Die einzige "Straße" nach Chile.

 

So allmählich verstand ich, warum das fovorisierte Fahrzeug der Argentinier ein Pickup ist! Es gibt sehr viele Verbindungen, deren Zustand nicht besser ist, als dieser Schotterweg. Hätte ich gewusst, dass dieser Weg 180 km lang ist und es keinen anderen gab, um an mein Ziel zu gelangen, hätte ich diesen Weg nie befahren.

 

 

Chile nicht in Sicht!

Nach einer Stunde Fahrt immer noch nichts, kein Leben, kein Baum, kein Grenzposten.

 
Ich war eigentlich nur froh darüber, dass ich voll getankt hatte und auch ein wenig Proviant besorgte. Der Tag neigte sich dem Ende zu, aber die Schotterstrasse schien um nichts in der Welt zu enden. Mir war klar, dass ist der verkehrte Weg. Keine Hoffnung, je Chile zu erreichen, machte sich bei mir breit. Was also sollte ich jetzt tun!

Der Fluss Rio Guenguel

Mitten durch diese Einöde die Frische des Wassers, was zum Trinken verleitet.

Link zur Karte Süd-Patagonien mit der Route die ich gefahren bin.

Ich musste einfach stoppen. Es war einfach zu schön, um daran vorbei zu fahren. Auch brachte diese Ansicht meiner Laune ein kleinen positiven Kick. Würde dieser Fluss mich zu meinem Endziel begleiten, der Stadt Puerto Aisen in Chile? Zu diesem Zeitpunkt überkam mich die Angst, nicht etwa deswegen von wilden Tieren aufgefressen zu werden, was viel schlimmer drückte, war mein Visum, dessen Verfallsdatum massiv näher rückte.

 

 

 

Am Ende des Tages hatte ich die Grenze erreicht!

Leider waren die Dokumente des Autos nicht vollständig und ich musste den gesamten Weg wieder zurück nach Los Antiguos.

Der nächste Tag. Aufbruch nach Chile mit dem Bus.